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| Gebi Mair, Lore Hayek, Alexandra Medwedeff, Ahmet Demir, Nicole Schreyer, Ingrid Felipe, Hermann Weratschnig, Gabi Fischer und Christine Baur (im Uhrzeigersinn) |
Sonntag, 19. Mai 2013
Was gehen wir als erstes an?
Heute stand die erste Klubklausur in neuer Besetzung an - wir sind so viele Menschen mehr geworden, das ist eine richtige Freude! Wir haben begonnen, die Maßnahmen zu priorisieren, die wir als erstes angehen wollen.
Dabei könne wir auch deine Hilfe gut gebrauchen: Welche Maßnahmen sollen wir deiner Ansicht nach in unseren Ressorts als erstes angehen? Als Maßnahmen aus den Bereichen Umwelt, Verkehr, Soziales, Frauen oder Flüchtlinge zum Beispiel?
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Donnerstag, 16. Mai 2013
Natura 2000 in Tirol: Jetzt geht was weiter
Die Europäische Kommission hat Tirol im Dezember 2012 einen Brief geschrieben, den ich hier veröffentlicht habe. Darin stellt die Kommission fest, dass viel mehr Gebiete Tirols schützenswert sind als bisher geschützt wurden und regt die Nachnominierung von Natura 2000-Gebieten an. Explizit genannt wird auch, dass eine Nachnominierung von Piz Val Gronda und Isel geprüft werden sollte.
Für eine allfällige Nachnominierung von Natura 2000-Gebieten braucht es fachliche Gutachten als Grundlage. Im Koalitionsprogramm wurde nun vereinbart, dass alle Gutachten für Natura 2000 fachlich unabhängig erstellt und beurteilt werden.
Das ist ein riesiger Schritt. Bisher kannte Tirol nämlich nur eine Haltung zu Natura 2000: Die Blockadehaltung. Das ist nun vorbei. Endlich wird es auch in Tirol einen offenen Zugang zu Natura 2000 geben, und damit eine Chance für viele schützenswerte Regionen, Piz Val Gronda und Isel inklusive.
Die Beurteilung, was dann zu geschehen hat liegt allerdings nicht in Tirol. Wir müssen dafür sorgen, dass die entsprechenden Gutachten erstellt werden. Die weiteren Entscheidungen liegen bei der EU-Kommission. Wie die Kommission entscheidet (Schutz, kein Schutz, Rückbau, Strafzahlungen, ...) das ist beim besten Willen nicht vorherzusehen. Aber wir werden unsere Hausaufgaben jedenfalls erledigen und alles zum Schutz der Tiroler Naturjuwele vorbereiten.
Für eine allfällige Nachnominierung von Natura 2000-Gebieten braucht es fachliche Gutachten als Grundlage. Im Koalitionsprogramm wurde nun vereinbart, dass alle Gutachten für Natura 2000 fachlich unabhängig erstellt und beurteilt werden.
Das ist ein riesiger Schritt. Bisher kannte Tirol nämlich nur eine Haltung zu Natura 2000: Die Blockadehaltung. Das ist nun vorbei. Endlich wird es auch in Tirol einen offenen Zugang zu Natura 2000 geben, und damit eine Chance für viele schützenswerte Regionen, Piz Val Gronda und Isel inklusive.
Die Beurteilung, was dann zu geschehen hat liegt allerdings nicht in Tirol. Wir müssen dafür sorgen, dass die entsprechenden Gutachten erstellt werden. Die weiteren Entscheidungen liegen bei der EU-Kommission. Wie die Kommission entscheidet (Schutz, kein Schutz, Rückbau, Strafzahlungen, ...) das ist beim besten Willen nicht vorherzusehen. Aber wir werden unsere Hausaufgaben jedenfalls erledigen und alles zum Schutz der Tiroler Naturjuwele vorbereiten.
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Mittwoch, 15. Mai 2013
Eine Zusammenfassung des Arbeitsübereinkommens
Die Vollversion des Arbeitsübereinkommens habe ich gestern schon online gestellt. Hier kommt eine kleine Zusammenfassung zum Nachlesen, die die Bewertung vielleicht ein bisschen einfacher macht.
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Dienstag, 14. Mai 2013
An die Arbeit! - Verlässlich handeln, neu denken - Das Arbeitsprogramm 2013-2018
Gestern hat die Landesversammlung der Tiroler Grünen sechs Stunden diskutiert und schlussendlich mit 89,03% ein Arbeitsprogramm für Tirol 2013-2018 beschlossen, mit dem wir in die Landesregierung gehen werden.
In 650 Jahren Tiroler Geschichte gibt es erstmals ein Demokratiekapitel in einem Regierungsprogramm. Der Umweltschutz bekommt oberste Priorität, die Energiepolitik wird aus der TIWAG heraus und in die Landesregierung hereingenommen. Das Naturschutzgesetz wird an die Alpenkonvention angepasst, das Ruhegebiet Kalkkögel bleibt, für Kraftwerke gibt es neue Prüfsteine und eine gesellschaftliche Öffnung und demokratische Durchlüftung Tirols wird eingeleitet, Transparenz wird ausgebaut. Bis hin zu hart abgerungenen Formulierungen wir jenen, dass es keine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare mehr in Tirol geben soll. Und, als Leuchtturm: Ein Öffi-Jahresticket um 365 Euro für alle erwachsenen TirolerInnen wird kommen.
Ich will nicht allzu viel hier kommentieren - ich bitte alle, einmal selbst in das umfangreichste Regierungsprogramm hineinzulesen, das es in Tirol gab. Ich bitte alle aber noch, zu überlegen was die Alternativen sind: schwarz-blau, schwarz-rot, schwarz-schwarz oder schwarz-grün. Welche Handschrift ist am besten für Tirol? Ich würde meinen: die Grüne Handschrift! Ich werde in den nächsten Tagen eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Verhandlungsergebnisse hier vorstellen.
Zuerst lesen, dann abwägen, dann urteilen - das ist meine Bitte. Und im Idealfall: uns Grüne unterstützen, weil wir in den kommenden fünf Jahren jede helfende, unterstützende und kontrollierende Hand brauchen werden.
Wir haben die Grüne Boje gesetzt. Nicht alles ist gelungen, aber vieles wurde erreicht. Die Richtung des Tankers wurde geändert, nun liegt es an uns, fünf Jahre die Richtung zu bestimmen.
Hier ist es, das Arbeitsprogramm von schwarz-grün für Tirol 2013-2018.
In 650 Jahren Tiroler Geschichte gibt es erstmals ein Demokratiekapitel in einem Regierungsprogramm. Der Umweltschutz bekommt oberste Priorität, die Energiepolitik wird aus der TIWAG heraus und in die Landesregierung hereingenommen. Das Naturschutzgesetz wird an die Alpenkonvention angepasst, das Ruhegebiet Kalkkögel bleibt, für Kraftwerke gibt es neue Prüfsteine und eine gesellschaftliche Öffnung und demokratische Durchlüftung Tirols wird eingeleitet, Transparenz wird ausgebaut. Bis hin zu hart abgerungenen Formulierungen wir jenen, dass es keine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare mehr in Tirol geben soll. Und, als Leuchtturm: Ein Öffi-Jahresticket um 365 Euro für alle erwachsenen TirolerInnen wird kommen.
Ich will nicht allzu viel hier kommentieren - ich bitte alle, einmal selbst in das umfangreichste Regierungsprogramm hineinzulesen, das es in Tirol gab. Ich bitte alle aber noch, zu überlegen was die Alternativen sind: schwarz-blau, schwarz-rot, schwarz-schwarz oder schwarz-grün. Welche Handschrift ist am besten für Tirol? Ich würde meinen: die Grüne Handschrift! Ich werde in den nächsten Tagen eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Verhandlungsergebnisse hier vorstellen.
Zuerst lesen, dann abwägen, dann urteilen - das ist meine Bitte. Und im Idealfall: uns Grüne unterstützen, weil wir in den kommenden fünf Jahren jede helfende, unterstützende und kontrollierende Hand brauchen werden.
Wir haben die Grüne Boje gesetzt. Nicht alles ist gelungen, aber vieles wurde erreicht. Die Richtung des Tankers wurde geändert, nun liegt es an uns, fünf Jahre die Richtung zu bestimmen.
Hier ist es, das Arbeitsprogramm von schwarz-grün für Tirol 2013-2018.
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Sonntag, 12. Mai 2013
Damit Tirol grün bleibt
Morgen Montag findet die Landesversammlung der Tiroler Grünen in Götzens statt. Herzliche Einladung dazu! Mehr Informationen hier. Dabei befinden wir über den Entwurf für ein Arbeitsübereinkommen 2013-2018.
Zur Einstimmung das Koalitionsprogramm von ÖVP/SPÖ 2008-2013 zum Vergleich, der morgen zu ziehen sein wird. Mehr morgen Abend.
Zur Einstimmung das Koalitionsprogramm von ÖVP/SPÖ 2008-2013 zum Vergleich, der morgen zu ziehen sein wird. Mehr morgen Abend.
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Dienstag, 7. Mai 2013
Vertiefende Gespräche
Seit gestern führen wir Grüne vertiefende Gespräche mit der Volkspartei. Ich bitte um Verständnis, dass mich die Verhandlungen voll in Beschlag nehmen und ich derzeit nicht mitteilen kann, was in den Verhandlungen gerade besprochen wird - ich weiß, dass das viele Menschen interessiert; aber das ist ja gerade der Sinn von Gesprächen, dass man in Ruhe schauen kann was geht und was nicht geht. Die Verhandlungen laufen und sind nicht abgeschlossen. "Gut Ding braucht Weile", wie Ingrid Felipe heute auch in einer Presseaussendung gesagt hat. Ich werde mich sobald wie möglich wieder dem Blog widmen. Einstweilen freue ich mich über sachdienliche Hinweise und Anregungen via gebi.mair@gruene.at - ich lese alles, derzeit kann es dabei aber zu Verzögerungen kommen.
Freitag, 3. Mai 2013
Lasst die Staatsanwaltschaft arbeiten!
Dass Thomas Pupp (SPÖ) als Umweltlandesrat eine Enttäuschung war ist bekannt. Ich sage nur Piz Val Gronda. Dass er ein eigenartiges Verständnis vom Rechtsstaat hat, ist mir aber neu. Es geht um diese Geschichte:
Im Februar habe ich einige Zufälligkeiten rund um SPÖ-Inserate aufgezeigt, hier nachzulesen.Wie sich das gehört, habe ich den Sachverhalt der Staatsanwalt mitgeteilt und ihr geschrieben: "Ich ersuche um entsprechende Prüfung des Sachverhaltes, allfällige Einleitung weiterer Schritte und Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung."
Nun, die Staatsanwaltschaft hat das getan. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen und führt nun Thomas Pupp als Beschuldigten. In der heutigen Tiroler Tageszeitung kündigt er deshalb an, mich klagen zu wollen. Dabei sollte er sich lieber überlegen, warum ihn die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen als Beschuldigten führt und sich darüber freuen - als Beschuldigter kann er nämlich den Ermittlern auch völlig problemlos falsche Auskünfte geben, wenn er will.
Kurzum: Ich finde es gut, dass die Staatsanwaltschaft den Fall prüft. Was dabei herauskommt weiß ich nicht. Das ist ja gerade der Sinn von Ermittlungen. Ich gehe davon aus, dass der Sachverhalt schwierig nachzuweisen sein wird, aber das ist nicht mein Problem, sondern jenes der Staatsanwaltschaft. Auch Thomas Pupp sollte sie jedenfalls in Ruhe ermitteln lassen. Wenn alles in Ordnung war: Wunderbar. Und wenn nicht, dann werden wir uns eh noch einmal darüber unterhalten müssen.
Im Februar habe ich einige Zufälligkeiten rund um SPÖ-Inserate aufgezeigt, hier nachzulesen.Wie sich das gehört, habe ich den Sachverhalt der Staatsanwalt mitgeteilt und ihr geschrieben: "Ich ersuche um entsprechende Prüfung des Sachverhaltes, allfällige Einleitung weiterer Schritte und Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung."
Nun, die Staatsanwaltschaft hat das getan. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen und führt nun Thomas Pupp als Beschuldigten. In der heutigen Tiroler Tageszeitung kündigt er deshalb an, mich klagen zu wollen. Dabei sollte er sich lieber überlegen, warum ihn die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen als Beschuldigten führt und sich darüber freuen - als Beschuldigter kann er nämlich den Ermittlern auch völlig problemlos falsche Auskünfte geben, wenn er will.
Kurzum: Ich finde es gut, dass die Staatsanwaltschaft den Fall prüft. Was dabei herauskommt weiß ich nicht. Das ist ja gerade der Sinn von Ermittlungen. Ich gehe davon aus, dass der Sachverhalt schwierig nachzuweisen sein wird, aber das ist nicht mein Problem, sondern jenes der Staatsanwaltschaft. Auch Thomas Pupp sollte sie jedenfalls in Ruhe ermitteln lassen. Wenn alles in Ordnung war: Wunderbar. Und wenn nicht, dann werden wir uns eh noch einmal darüber unterhalten müssen.
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Donnerstag, 2. Mai 2013
Hast du gewählt? Keine Ahnung.
Bei der vergangenen Landtagswahl am 28. April gab es eine Neuerung: Erstmals mussten die Briefwahlkarten bereits am Wahltag bei der Wahlbehörde eingetroffen sein. Strategisches Wählen nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses sollte so verhindert werden. Das ist vom Prinzip her richtig, aber:
Im Bezirk Innsbruck-Land sind am Dienstag den 30. April allein 720 Wahlkarten eingetroffen, deren Poststempel 24./25. April war. Mittwoch/Donnerstag vor der Wahl also. Und trotzdem sind sie erst am Dienstag nach der Wahl eingetroffen. Und damit sind sie ungültig.
Es handelt sich also nicht nur um ein paar einzelne Stimmkarten, sondern um sehr viele, die bei der Post liegen geblieben sind. Wir recherchieren nun, wie viele Wahlkarten das ingesamt in ganz Tirol betroffen hat. Das wäre ein Drama, wenn Menschen rechtzeitig ihre Stimme abgegeben haben, aber dennoch nicht mehr gezählt werden.
Wenn dieses Problem tatsächlich so groß ist, dann braucht es eine Reform: Zählen könnte beispielsweise das Datum des Poststempels. Weil ich nichts dafür kann, wenn die Post schlampig arbeitet. Und vielleicht fühle ich mich auch gerade deshalb so betroffen, weil ich selbst am Mittwoch vor der Wahl meine Briefwahlkarte eingeworfen habe und jetzt nicht einmal weiß, ob ich eigentlich gültig gewählt habe.
Im Bezirk Innsbruck-Land sind am Dienstag den 30. April allein 720 Wahlkarten eingetroffen, deren Poststempel 24./25. April war. Mittwoch/Donnerstag vor der Wahl also. Und trotzdem sind sie erst am Dienstag nach der Wahl eingetroffen. Und damit sind sie ungültig.
Es handelt sich also nicht nur um ein paar einzelne Stimmkarten, sondern um sehr viele, die bei der Post liegen geblieben sind. Wir recherchieren nun, wie viele Wahlkarten das ingesamt in ganz Tirol betroffen hat. Das wäre ein Drama, wenn Menschen rechtzeitig ihre Stimme abgegeben haben, aber dennoch nicht mehr gezählt werden.
Wenn dieses Problem tatsächlich so groß ist, dann braucht es eine Reform: Zählen könnte beispielsweise das Datum des Poststempels. Weil ich nichts dafür kann, wenn die Post schlampig arbeitet. Und vielleicht fühle ich mich auch gerade deshalb so betroffen, weil ich selbst am Mittwoch vor der Wahl meine Briefwahlkarte eingeworfen habe und jetzt nicht einmal weiß, ob ich eigentlich gültig gewählt habe.
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Dienstag, 30. April 2013
Gewinn und Verlust
Wie man Gewinn und Verlust darstellt - ausnahmsweise nicht bezogen auf die Landtagswahl, sondern bezogen auf die Landesbank Hypo. Gefunden in der heutigen Tiroler Tageszeitung. So kann man 107 Millionen Euro Verlust grafisch natürlich auch kleiner machen:
Apropos Gewinn: Als einzige WahlgewinnerInnen der Landtagsparteien haben wir Grüne gestern im Landesvorstand die Wahl analysiert und die Weichen für die nächsten Tage gestellt. Wir haben ein Verhandlungsteam bestimmt, das für allfällige Koalitionsverhandlungen zur Verfügung steht. Die kommenden Tage werden deshalb viel Arbeit mit sich bringen, weshalb ich jetzt schon um Entschuldigung bitte, wenn ich den Blog etwas vernachlässige. Ich werde mich aber bemühen, doch das eine oder andere Interessante zu schreiben.
Und weil es zwischendurch auch einmal menscheln darf: Ich habe mich gestern vor Tirol heute sehr über dieses Kompliment von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gefreut. Sie findet es "hervorragend" und "ausgezeichnet", wenn die Grünen in Innsbruck stärkste Kraft sind. Das sehe ich genauso.
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Montag, 29. April 2013
Sieger von Innsbruck
Das ist seit gestern die neue politische Landkarte Tirols:
Das Herz von Tirol schlägt Grün. Wir Grüne sind die Sieger von Innsbruck: Wir sind die stärkste Partei in der Landeshauptstadt und haben die ÖVP mit Herwig Van Staa auf die Plätze verwiesen. Dafür ein riesiges DANKE an alle Wählerinnen und Wähler!
Noch ist nicht die Zeit für kluge politische Analysen, dazu brummt mit der Kopf von der gestrigen Wahlparty noch zu sehr. Jetzt ist einmal Zeit für Dankbarkeit und Demut. Ich weiß das Vertrauen zu schätzen, das die Innsbruckerinnen und Innsbrucker hier in mich legen. Und dass man als 29jähriger, schwuler Grüner Mann in Innsbruck Nummer 1 werden kann zeigt auch, welches Potential diese wunderbare Stadt inzwischen hat.
Heute Nachmittag geht es einmal in den Grünen Landesvorstand, wo wir beraten werden was weiter geschehen soll und wie wir in der aktuellen Konstellation das Grüne Programm am besten umsetzen können. Ich wollte eigentlich nach der Wahl auf Skitour auf den Montblanc gehen. Ich habe so eine Befürchtung, dass sich das nicht ausgehen wird. Es sei denn, die SPÖ kommt schon unter dem Teppich zurück in Richtung ÖVP gekrochen - nicht unwahrscheinlich übrigens. Und dass der Teppich keine Falten schlägt ist kein Indiz dafür, dass sie nicht kriechen, sondern nur eins dafür, wie flach sie schon liegen.
Ich freue mich heute einfach riesig, freue mich auch über alle die sich mit mir freuen und werde in den nächsten Tagen eine ausführlichere Analyse zur Wahl schreiben. Und inzwischen darf ich auch noch ein bisschen darüber jubeln, dass wir Grüne in meinem Geburtsort mit 198 Stimmen zweitstärkste Kraft sind. Wer hätte das gedacht?
Das Herz von Tirol schlägt Grün. Wir Grüne sind die Sieger von Innsbruck: Wir sind die stärkste Partei in der Landeshauptstadt und haben die ÖVP mit Herwig Van Staa auf die Plätze verwiesen. Dafür ein riesiges DANKE an alle Wählerinnen und Wähler!
Noch ist nicht die Zeit für kluge politische Analysen, dazu brummt mit der Kopf von der gestrigen Wahlparty noch zu sehr. Jetzt ist einmal Zeit für Dankbarkeit und Demut. Ich weiß das Vertrauen zu schätzen, das die Innsbruckerinnen und Innsbrucker hier in mich legen. Und dass man als 29jähriger, schwuler Grüner Mann in Innsbruck Nummer 1 werden kann zeigt auch, welches Potential diese wunderbare Stadt inzwischen hat.
Heute Nachmittag geht es einmal in den Grünen Landesvorstand, wo wir beraten werden was weiter geschehen soll und wie wir in der aktuellen Konstellation das Grüne Programm am besten umsetzen können. Ich wollte eigentlich nach der Wahl auf Skitour auf den Montblanc gehen. Ich habe so eine Befürchtung, dass sich das nicht ausgehen wird. Es sei denn, die SPÖ kommt schon unter dem Teppich zurück in Richtung ÖVP gekrochen - nicht unwahrscheinlich übrigens. Und dass der Teppich keine Falten schlägt ist kein Indiz dafür, dass sie nicht kriechen, sondern nur eins dafür, wie flach sie schon liegen.
Ich freue mich heute einfach riesig, freue mich auch über alle die sich mit mir freuen und werde in den nächsten Tagen eine ausführlichere Analyse zur Wahl schreiben. Und inzwischen darf ich auch noch ein bisschen darüber jubeln, dass wir Grüne in meinem Geburtsort mit 198 Stimmen zweitstärkste Kraft sind. Wer hätte das gedacht?
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Samstag, 27. April 2013
Ich bitte um deine Stimme
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| Christine Baur, Ingrid Felipe, Gebi Mair, Rolf Holub, Georg Willi |
Morgen Sonntag ist es so weit. Der Tag, auf den wir so lange hingearbeitet haben: Wahltag. Morgen entscheidet sich, wohin es mit Tirol geht. Ob die Betonierer weiter das Wort haben, oder ob die Umwelt eine Chance bekommt. Ob die Seilschaften weiter am Landhausplatz ihr Unwesen treiben dürfen oder ob sie dort hin verbannt werden, wo sie hingehören - ich will jetzt nicht mehr in den Wahlkampfsprech verfallen. Ich möchte nur sagen: Morgen Sonntag geht es nicht nur um Posten und Positionen, sondern es geht um die Zukunft dieses liebenswerten Landes.
Noch nie haben so viele engagierte Menschen für uns Grüne im Wahlkampf freiwillig und ehrenamtlich mitgearbeitet. Ein ehrliches und offenes Danke an alle, die sich für die gute Idee einsetzen! Es macht riesigen Spaß mit euch, und der Einsatz hat sich morgen Belohnung verdient!
Ich bin heute noch den ganzen Tag voll im Einsatz: Jetzt geht's los mit dem Bauernmarkt an der Technik, um 9 gehts zum letzten Mal vor der Wahl zu "Geh mit Gebi" und danach bin ich an Standln am "West" und am Marktplatz bis in die späte Nacht. Komm am Marktplatz vorbei - hol dir die letzten Informationen. Und wenn du mithelfen willst: Hol dir Material und geh es verteilen. Jede Stimme zählt!
Ich selbst will über das Innsbrucker Grundmandat in den Landtag einziehen. Das heißt, ich brauche in Innsbruck so viele Stimmen, dass ich das Direktmandat erringen kann. Ich bitte deshalb am Wahlzettel um zwei Vorzugsstimmen: In das leere Feld auf der Landesebene Gebi Mair hineinschreiben, und auf der Bezirksliste "1. Gebhard Mair" ankreuzen. Damit Innsbruck weiter Grün bleiben darf und nicht von der ÖVP aus dem Landhaus regiert wird.
Morgen Sonntag werde ich beim Innsbrucker Happyrun zu Gunsten eines Kinderheimes mitmachen. Ab 17 Uhr treffen wir uns im Landhaus und später feiern wir im Weekender. Herzliche Einladung! Wenn Probleme am Wahltag oder Fragen auftauchen, ruf mich an: 0699 12 847 606
Morgen bist du am Wort - ich bitte um deine Stimme
dein
Gebi Mair
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Freitag, 26. April 2013
Mit dem Mountainbike zum Wahlfinale
Morgen Samstag gibt es zum letzten Mal "Geh mit Gebi" vor der Landtagswahl. Wenn ich am Sonntag wieder in den Landtag gewählt werde, dann werde ich die Aktion auch in Zukunft fortsetzen. Wenn ich nicht genügend Stimmen in Innsbruck bekomme, dann wird es das gewesen sein.
Morgen geht es aber jedenfalls mit dem Mountainbike los. Wir treffen uns um 9 Uhr am Innsbrucker Hauptbahnhof und fahren mit dem Zug um 9.28 nach Terfens. Dort starten wir über den Umlberg zur Ganalm und von dort zu Walderalm. Dann geht's über die Hinterhornalm flott bergab.
Die Tour ist auch in meiner Broschüre "Gebis Guide" beschrieben, und zwar auf Seite 9.
Morgen geht es aber jedenfalls mit dem Mountainbike los. Wir treffen uns um 9 Uhr am Innsbrucker Hauptbahnhof und fahren mit dem Zug um 9.28 nach Terfens. Dort starten wir über den Umlberg zur Ganalm und von dort zu Walderalm. Dann geht's über die Hinterhornalm flott bergab.
Die Tour ist auch in meiner Broschüre "Gebis Guide" beschrieben, und zwar auf Seite 9.
Hier gibts auch noch das Facebook-Event dazu. Anmeldung erwünscht, aber nicht notwendig. Ich hoffe, das Wetter wird am Samstag gut und wir können die tolle Natur auf dem Weg zur Gan erleben. Und der Ausblick von der Walderalm ist sowieso fantastisch. Mehr Infos zum gesamten Projekt auf www.gehmitgebi.at
Ich freue mich schon auf viele TeilnehmerInnen als Motivation für die Wahl am Sonntag. Und wer nicht biken will, kann uns am Samstag auch in der Stadt treffen: Zum Beispiel bin ich um 7.30 Uhr auf einem Standl an der Technik, um 16 Uhr an einem Standl am West und um 18 Uhr am Wahlkampfcontainer am Marktplatz, wo wir den Wahlkampfabschluss bei feiner Live-Musik ausklingen lassen. Ich freue mich über dein Kommen und am Sonntag auf deine Stimme!
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Donnerstag, 25. April 2013
DIe Highlights aus dem Jagdclub
Gibt's unten, reinschauen lohnt sich. Ich bin inzwischen schon auf dem Weg zur einer Pressekonferenz in der wir klar machen werden, warum Innsbruck Grün regiert werden soll und nicht vom verlängerten Arm der ÖVP aus dem Landhaus. Und dann versuche ich noch Norbert Pleifer zu überzeugen, dass wir nicht nur 50.000, sondern auch seine Stimme verdienen. Zu dieser Überzeugungsarbeit hat er mich nämlich eingeladen, und ich hoffe doch, dass mir das gelingt.
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Mittwoch, 24. April 2013
Noch vier Tage motivierter Wahlkampf
Unser Wahlkampf läuft derzeit auf Hochtouren. Zeit, einigen der hoch motivierten WahlkämpferInnen einmal Danke zu sagen, und zwar mit einem kleinen Video:
Wenn du auch noch mithelfen willst, dass der Wahltag ein Erfolg für die Grünen und für Tirols Natur wird, dann komm zum Wahlkampfcontainer am Innsbrucker Marktplatz. Wir zeigen dir, wie du dich engagieren kannst!
Und hier noch ein Gast-Blogbeitrag zum Wahlkampf, zum Thema Kalkkögel-Zerstörung. Er stammt von unserer Gemeinderätin Kathrin Heis, die selbst aus Fulpmes stammt.
"Die Schlick ist sozusagen mein Hausberg. Mit 3 Jahren habe ich dort skifahren gelernt und dort Jahre später selbst skifahren gelehrt. Ich kenne jedes Fleckchen– auch die Personen. Und für viele Menschen kommt ein Zusammenschluss Schlick-Axamer Lizum, der die Zerstörung der Kalkkögel mit sich bringt, nicht in Frage. Dass die Kalkkögel ein geschütztes Ruhegebiet sind und alleine schon deshalb nicht anzutasten ist, erwähnen viele gar nicht – das ist für sie selbstverständlich. Es geht den Menschen um viel mehr. Tirol hat genügend Mega-Skigebiete jenseits der 200 Pistenkilometer und auch mit einem Zusammenschluss wären die Schlick-Lizum nicht konkurrenzfähig – hätten sie gemeinsam gerade mal 66 Pistenkilometer. Eine Info am Rande: Ein Skigebiet im selben Tal wie die Schlick hat über 100 Pistenkilometer. Ausserdem genießen die Menschen gerade in der Schlick das Feine, das Familiäre. Wenn sie sich etwas wünschen, dann, dass in den Gebieten selbst modernisiert und investiert wird, in keinem Fall aber alt mit noch älter verbunden wird. Auch das Thema Verkehr macht vielen Angst – von Innsbruck aus ist man in 20 Minuten in der Schlick, in die Lizum braucht man über eine halbe Stunde. Dass der Großteil den komfortablen Weg über die Autobahn in die Schlick wählen würde, ist klar, somit wäre auch noch mit einer zusätzlichen Verkehrsbelastung zu rechnen. Am Ende würde also ein Naturjuwel und die Luft zum Atmen für die Menschen zerstört. Einzig die Grünen setzen sich für den Erhalt der Kalkkögel und der Natur ein. Deshalb: Am 28. April Grün wählen. Kathi Heis."
PS: Wahlkarten kann man bis Freitag 12 Uhr im Innsbrucker Rathaus beantragen und dort gleich wieder abgeben.
Wenn du auch noch mithelfen willst, dass der Wahltag ein Erfolg für die Grünen und für Tirols Natur wird, dann komm zum Wahlkampfcontainer am Innsbrucker Marktplatz. Wir zeigen dir, wie du dich engagieren kannst!
Und hier noch ein Gast-Blogbeitrag zum Wahlkampf, zum Thema Kalkkögel-Zerstörung. Er stammt von unserer Gemeinderätin Kathrin Heis, die selbst aus Fulpmes stammt.
"Die Schlick ist sozusagen mein Hausberg. Mit 3 Jahren habe ich dort skifahren gelernt und dort Jahre später selbst skifahren gelehrt. Ich kenne jedes Fleckchen– auch die Personen. Und für viele Menschen kommt ein Zusammenschluss Schlick-Axamer Lizum, der die Zerstörung der Kalkkögel mit sich bringt, nicht in Frage. Dass die Kalkkögel ein geschütztes Ruhegebiet sind und alleine schon deshalb nicht anzutasten ist, erwähnen viele gar nicht – das ist für sie selbstverständlich. Es geht den Menschen um viel mehr. Tirol hat genügend Mega-Skigebiete jenseits der 200 Pistenkilometer und auch mit einem Zusammenschluss wären die Schlick-Lizum nicht konkurrenzfähig – hätten sie gemeinsam gerade mal 66 Pistenkilometer. Eine Info am Rande: Ein Skigebiet im selben Tal wie die Schlick hat über 100 Pistenkilometer. Ausserdem genießen die Menschen gerade in der Schlick das Feine, das Familiäre. Wenn sie sich etwas wünschen, dann, dass in den Gebieten selbst modernisiert und investiert wird, in keinem Fall aber alt mit noch älter verbunden wird. Auch das Thema Verkehr macht vielen Angst – von Innsbruck aus ist man in 20 Minuten in der Schlick, in die Lizum braucht man über eine halbe Stunde. Dass der Großteil den komfortablen Weg über die Autobahn in die Schlick wählen würde, ist klar, somit wäre auch noch mit einer zusätzlichen Verkehrsbelastung zu rechnen. Am Ende würde also ein Naturjuwel und die Luft zum Atmen für die Menschen zerstört. Einzig die Grünen setzen sich für den Erhalt der Kalkkögel und der Natur ein. Deshalb: Am 28. April Grün wählen. Kathi Heis."
PS: Wahlkarten kann man bis Freitag 12 Uhr im Innsbrucker Rathaus beantragen und dort gleich wieder abgeben.
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Dienstag, 23. April 2013
Das Duell um Innsbruck
Wir starten das Duell um Innsbruck: Am kommenden Sonntag geht es bei der Landtagswahl nämlich auch um die Nummer 1 in Innsbruck. Soll Gebi Mair Innsbrucks Nummer 1 sein oder Herwig Van Staa?
Herwig Van Staa (ÖVP) ist in der Tiroler Landespolitik seit vergangenem Jahr hauptsächlich dafür da, Intrigen gegen Innsbruck zu spinnen. Der Mieminger, der sich jeden Tag mit dem Dienstwagen nach Innsbruck chauffieren lässt, ist für die Blockade im Land zuständig: Blockade bei einem billigeren tirolweiten Studiticket, Blockade beim Studiheim am Hofgarten, Blockade beim Haus der Musik, Blockade beim Sicherheitszentrum, Blockade bei der Regionalbahn-Verlängerung nach Hall - Herwig Van Staa macht der Landesregierung überall den Panzer. Schon in den vergangenen Jahren hat die Landesregierung alles getan, um der Landeshauptstadt zu schaden. So wurde etwa die Zentralsterilisation der TILAK aus Innsbruck abgezogen und nach Völs verlegt. Die Mittel des Tiroler Wissenschaftsfonds fließen übermäßig stark in die UMIT nach Hall statt an die Innsbrucker Universitäten, das Zentraldepot des Landesarchivs soll aus der Stadt abgezogen werden und östlich von Innsbruck angesiedelt werden, und Landesrat Bernhard Tilg (VP) plant eine Euromedical School in Bozen statt in Innsbruck.
Es ist an der Zeit, dass die Landeshauptstadt mit einem Fünftel der EinwohnerInnen Tirols wieder die Stellung im Land erhält, die ihr zusteht. Innsbruck ist eine lebenswerte, alpin-urbane Landeshauptstadt. Diese Stärken wollen wir Grüne weiterentwickeln: Eine lebendige Stadt voller Kultur und Wissenschaft in einer großartigen Umwelt.
Am Sonntag geht es auch um die Frage, ob Innsbruck den erblühenden Weg des vergangenen Jahres weitergehen darf. Soll die Landeshauptstadt aus dem Landhaus von der ÖVP regiert werden? Oder sollen die Grünen Innsbruck regieren? Nur ein starkes Ergebnis bei der Landtagswahl sichert den Innsbrucker Weg. Ansonsten wird die ÖVP weiterhin alles tun, um die Stadt zu blockieren. Sie hat bis heute nicht verwunden, dass es sich nicht um ein gottgegebenes natürliches Recht handelt, dass die ÖVP in Innsbruck in der Regierung vertreten ist.
Wir wollen am Sonntag die stärkste Partei in Innsbruck werden. Dazu genügt es nicht, die Arbeit der Grünen wichtig zu finden. Man muss uns auch wählen. Und man muss insbesondere auch mit wählen. Ich kandidiere nur auf dem Innsbrucker Grundmandat. Ich will als Innsbrucker Abgeordneter in den Landtag einziehen. Herwig Van Staa (VP) wohnt in Mieming, und auch die anderen Innsbrucker SpitzenkandidatInnen sind von außerhalb: Thomas Pupp (SP) wohnt in Götzens, Andrea Haselwanter-Schneider (Fritz) in Hall, Fritz Gurgiser (Fritz) in Vomp. Innsbruck hat sich aber eine Vertretung aus Innsbruck verdient. Weil es einen Unterschied macht, ob man in Innsbruck mit dem Fahrrad unterwegs ist, oder sich mit dem Dienstwagen hereinchauffieren lässt.
Und wie macht man es am Sonntag also richtig? So:
Deine beiden Vorzugsstimmen für Gebi Mair. Wenn du am Sonntag keine Zeit zum wählen hast, dann kannst du bis Freitag 12 Uhr im Rathaus eine Wahlkarte holen. Einfach Ausweis mitnehmen, alles andere ist dort erklärt. Und am Sonntag sind die Wahllokale bis 17 Uhr geöffnet. Hier gibts noch mehr Infos über Wahllokale und Co.
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Montag, 22. April 2013
Waidmanns Heil im Jagdclub
Sei live dabei - heute um 19 Uhr auf jagdclub.tv
Du kannst mit deiner Stimme entscheiden, wer weiterreden soll und wer schweigen muss. Ich ordne derzeit jedenfalls meine Jagdausrüstung und freue mich auf die Diskussion heute Abend.
Update: Hier gibt's die Highlights der Sendung:
Du kannst mit deiner Stimme entscheiden, wer weiterreden soll und wer schweigen muss. Ich ordne derzeit jedenfalls meine Jagdausrüstung und freue mich auf die Diskussion heute Abend.
Update: Hier gibt's die Highlights der Sendung:
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Samstag, 20. April 2013
Kalkkögel-Volksabstimmung am 28. April
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| Ingrid Felipe und Gebi Mair auf Salfeins, im Angesicht der Kalkkögel. |
Noch-Landeshauptmann Günther Platter hat angekündigt, dass das Volk darüber entscheiden soll, ob die Ikone der Tiroler Bergwelt durch einen Gondelbau zerschnitten werden soll. Jener Gebirgsstock, mit dem die Tirol Werbung weltweit für unser Land wirbt. Jene Berge, auf denen Hermann Buhl, Hias Rebitsch und andere Klettergeschichte geschrieben haben. Jene Gipfel, rund um die sich jedes Wochenende Hunderte von Tiroler SkitourengeherInnen in den legendären Rinnen erholen. Jenem Symbol für eine intakte Tiroler Natur, für Lebensraum für Mensch und Umwelt.
Sollen diese Berge den Profitgeiern zum Opfer fallen? Bezahlt von den Tiroler SteuerzahlerInnen, die mindestens die Hälfte der 100 Millionen Euro an Kosten für die Zerstörung aufbringen müssen?
Den Piz Val Gronda hat die Landesregierung aus ÖVP und SPÖ bereits zerstört. Nun greift ihre eiserne Hand nach dem nächsten Opfer. Das wird nur eine Partei nicht zulassen: Wir Grüne. Die Entscheidung am 28. April ist deshalb nicht nur zehn Minuten Aufwand und eine Entscheidung um Parteien und Posten. Das ist eine Entscheidung über die Zukunft unseres Landes, unserer Lebensqualität und die Frage, ob sich einige Mächtige in Tirol alles richten können. Damit du auch am Montag nach der Wahl noch mit einem guten Gefühl aufwachen kannst: Damit Tirol Grün bleibt!
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Freitag, 19. April 2013
Geh mit Gebi Grillen am Achselkopf
Der Achselkopf ist eine der Innsbrucker Aussichtskanzeln. Ein fantastischer Rundblick über die Stadt und zu den nun wieder von Zerstörungsplänen gefährdeten Kalkkögeln bietet diese Loge. Morgen Samstag werden wir uns am Nachmittag deshalb auf den Achselkopf aufmachen, vorausgesetzt das Wetter lässt es zu.
Wir treffen uns um 16 Uhr am Hauptbahnhof beim Haupteingang. Über den Planötzenhof werden wir über den steilen Steig aufsteigen. Bitte Grillage und Getränke selbst mitbringen, für Brennmaterial sorgen wir Grüne. Außerdem Taschenlampe für den Abstieg nicht vergessen. Mehr Informationen hier. Hier gibts außerdem das Facebook-Event dazu. Anmeldung erwünscht, aber nicht notwendig. Der Weg ist steil und gar nicht wenig weit, ein bisschen Kondition muss man morgen also mitbringen.
Unsere Wanderung durch die Rietzer Innauen vergangene Woche hat übrigens vielleicht eine kleine Sensation zutage gefördert: Unsere Botaniker haben vielleicht eine Veilchenart gefunden, deren Vorkommen in Nordtirol bisher nicht bekannt war. Die Bestimmungsarten sind jedenfalls im Gang.
Ich freue mich über viele BegleiterInnen morgen auf den Achselkopf. Und wer lieber beim Sporteln zuschaut als mitmacht: Mit unserem Team "42" nehmen wir vorher am Nordketten-Quartett teil und freuen uns über ZuschauerInnen und UnterstützerInnen!
Und hier gibt es Gebis Guide zum Download - eine ganze Broschüre mit Ideen für sportliche Unternehmungen in und um Innsbruck ganz ohne Auto.
Wir treffen uns um 16 Uhr am Hauptbahnhof beim Haupteingang. Über den Planötzenhof werden wir über den steilen Steig aufsteigen. Bitte Grillage und Getränke selbst mitbringen, für Brennmaterial sorgen wir Grüne. Außerdem Taschenlampe für den Abstieg nicht vergessen. Mehr Informationen hier. Hier gibts außerdem das Facebook-Event dazu. Anmeldung erwünscht, aber nicht notwendig. Der Weg ist steil und gar nicht wenig weit, ein bisschen Kondition muss man morgen also mitbringen.
Unsere Wanderung durch die Rietzer Innauen vergangene Woche hat übrigens vielleicht eine kleine Sensation zutage gefördert: Unsere Botaniker haben vielleicht eine Veilchenart gefunden, deren Vorkommen in Nordtirol bisher nicht bekannt war. Die Bestimmungsarten sind jedenfalls im Gang.
Ich freue mich über viele BegleiterInnen morgen auf den Achselkopf. Und wer lieber beim Sporteln zuschaut als mitmacht: Mit unserem Team "42" nehmen wir vorher am Nordketten-Quartett teil und freuen uns über ZuschauerInnen und UnterstützerInnen!
Und hier gibt es Gebis Guide zum Download - eine ganze Broschüre mit Ideen für sportliche Unternehmungen in und um Innsbruck ganz ohne Auto.
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Donnerstag, 18. April 2013
Bauwut vs. Natur: 97:3
Wer hat in Tirol die Oberhand? Die bauwütigen Erschließer oder die Natur?
Im Jahr 2011 wurden in Tirol 1.118 Projekte nach dem Naturschutzgesetz eingereicht. Davon wurden 1.071 genehmigt, und nur 47 abgelehnt.
Im Jahr 2012 wurden in Tirol 1.157 Projekte nach dem Naturschutzgesetz eingereicht. Davon wurden 1.112 genehmigt, und nur 35 abgelehnt.
An die 97 Prozent der eingereichten Projekte, von Forststraßen bis Seilbahnen werden also genehmigt. Und nur in 3 Prozent der Projekte kommt die Natur zum Tragen, dass das Projekt nicht durchgeführt werden darf. Unser Naturschutz ist also löchrig wie ein Schweizer Käse. 504 Verfahren nach dem Naturschutzgesetz sind außerdem derzeit anhängig. Der Druck auf die Natur geht also massiv weiter.
Am schlechtesten schaut es für die Natur übrigens in der Abteilung Wasserrecht aus. Alle 60 Projekte der vergangenen zwei Jahre wurden dort nämlich genehmigt. Auch in der Abteilung Umwelt im Landhaus ist das Verhältnis 110:6. In Innsbruck wurden in den vergangenen beiden Jahren auch alle 24 Projekte nach dem Naturschutzgesetz genehmigt. Und in Reutte lautet das traurige Ergebnis 171:5.
Ich wollte vom "Umwelt"landesrat Thomas Pupp in einer Landtagsanfrage auch wissen, wie viele dieser Verfahren Motorsportveranstaltungen betreffen. Dazu schreibt er nur: "Eine Auswertung darüber, wie viele dieser Verfahren Motorsportveranstaltungen betreffen, liegt nicht vor." Ebenso konnte Pupp (SPÖ) keine Angaben darüber machen, wie viele Strafen gegen Motorsportveranstaltungen ausgesprochen wurden. Und er wusste nicht einmal, wie viele Motorsportveranstaltungen Genehmigungen erhalten haben. Was soll man von einem Landesrat halten, der sich in seinem Ressort so offensichtlich nicht auskennt?
Im Jahr 2011 wurden in Tirol 1.118 Projekte nach dem Naturschutzgesetz eingereicht. Davon wurden 1.071 genehmigt, und nur 47 abgelehnt.
Im Jahr 2012 wurden in Tirol 1.157 Projekte nach dem Naturschutzgesetz eingereicht. Davon wurden 1.112 genehmigt, und nur 35 abgelehnt.
An die 97 Prozent der eingereichten Projekte, von Forststraßen bis Seilbahnen werden also genehmigt. Und nur in 3 Prozent der Projekte kommt die Natur zum Tragen, dass das Projekt nicht durchgeführt werden darf. Unser Naturschutz ist also löchrig wie ein Schweizer Käse. 504 Verfahren nach dem Naturschutzgesetz sind außerdem derzeit anhängig. Der Druck auf die Natur geht also massiv weiter.
Am schlechtesten schaut es für die Natur übrigens in der Abteilung Wasserrecht aus. Alle 60 Projekte der vergangenen zwei Jahre wurden dort nämlich genehmigt. Auch in der Abteilung Umwelt im Landhaus ist das Verhältnis 110:6. In Innsbruck wurden in den vergangenen beiden Jahren auch alle 24 Projekte nach dem Naturschutzgesetz genehmigt. Und in Reutte lautet das traurige Ergebnis 171:5.
Ich wollte vom "Umwelt"landesrat Thomas Pupp in einer Landtagsanfrage auch wissen, wie viele dieser Verfahren Motorsportveranstaltungen betreffen. Dazu schreibt er nur: "Eine Auswertung darüber, wie viele dieser Verfahren Motorsportveranstaltungen betreffen, liegt nicht vor." Ebenso konnte Pupp (SPÖ) keine Angaben darüber machen, wie viele Strafen gegen Motorsportveranstaltungen ausgesprochen wurden. Und er wusste nicht einmal, wie viele Motorsportveranstaltungen Genehmigungen erhalten haben. Was soll man von einem Landesrat halten, der sich in seinem Ressort so offensichtlich nicht auskennt?
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Mittwoch, 17. April 2013
Innsbruck bleibt dank Grün attraktiv
Ich habe heute eine Riesengaudi, und das muss ich jetzt auch mitteilen: Einer meiner ersten Anträge im Innsbrucker Gemeinderat als neuer Gemeinderat ab 2006 war, ein Backpacker Hostel in Bahnhofsnähe zu schaffen. Und nicht nur ein Antrag, ich habe auch bei allen möglichen Stellen, insbesondere bei Vertretern des Tourismusverbandes lobbyiert. Ich hatte damals das Gebäude in der Bruneckerstraße im Blick, das - nach einer eigenartigen Seilschaften-Geschichte samt von der Bürgermeisterin-Fraktion "vergessenem" Angebot - in der Zwischenzeit zum PEMA-Turm wurde. Das Bezirksgericht Innsbruck ist ebenfalls in dem PEMA-Turm gezogen, und nun ist eben dieses Bezirksgericht frei.
Im ehemaligen Bezirksgericht in der Museumstraße kommt nun ein Backpacker Hostel, realisiert von Wombats. Das ist keine klassische Jugendherberge mehr, sondern eine attraktive Location für junge Menschen, die nicht so viel Geld fürs Übernachten ausgeben wollen. Die Bahnhofsnähe ist wichtig, weil erfahrungsgemäß zumindest 75 der Hostel-Gäste umweltfreundlich mit der Bahn anreisen. Und natürlich ist das Hostel dann auch in Zentrumsnähe, was die bisherigen eher unterdurchschnittlichen Jugendherbergen in Innsbruck leider nicht waren.
Innsbruck kann damit auch für Interrail-TouristInnen attraktiv werden, die bisher einen großen Bogen rund um Innsbruck machen. 320 Betten sind geplant und werden das Angebot in einem Segment bereichern, wo Innsbruck bisher sehr schwach war. Ich freue mich jedenfalls für alle jungen Menschen, die dieses Angebot annehmen können. Und für die Attraktivierung der Innsbrucker Sportangebote und des Nachtlebens, die dadurch zu erwarten sind. Innsbruck wird internationaler, und dank den Grünen bleibt Innsbruck attraktiv.
Unser Stadtrat Gerhard Fritz hat die Sache nämlich in einer Rekordzeit durchgezogen. Vor wenigen Jahren im Gemeinderat von der Mehrheit noch als Schnapsidee von Gebi Mair abgetan kommt jetzt, was ich mir damals schon gewünscht habe: ein zentrums- und bahnhofsnahes Backpacker Hostel in Innsbruck. Und deshalb freue ich mich heute einfach riesig.
Im ehemaligen Bezirksgericht in der Museumstraße kommt nun ein Backpacker Hostel, realisiert von Wombats. Das ist keine klassische Jugendherberge mehr, sondern eine attraktive Location für junge Menschen, die nicht so viel Geld fürs Übernachten ausgeben wollen. Die Bahnhofsnähe ist wichtig, weil erfahrungsgemäß zumindest 75 der Hostel-Gäste umweltfreundlich mit der Bahn anreisen. Und natürlich ist das Hostel dann auch in Zentrumsnähe, was die bisherigen eher unterdurchschnittlichen Jugendherbergen in Innsbruck leider nicht waren.
Innsbruck kann damit auch für Interrail-TouristInnen attraktiv werden, die bisher einen großen Bogen rund um Innsbruck machen. 320 Betten sind geplant und werden das Angebot in einem Segment bereichern, wo Innsbruck bisher sehr schwach war. Ich freue mich jedenfalls für alle jungen Menschen, die dieses Angebot annehmen können. Und für die Attraktivierung der Innsbrucker Sportangebote und des Nachtlebens, die dadurch zu erwarten sind. Innsbruck wird internationaler, und dank den Grünen bleibt Innsbruck attraktiv.
Unser Stadtrat Gerhard Fritz hat die Sache nämlich in einer Rekordzeit durchgezogen. Vor wenigen Jahren im Gemeinderat von der Mehrheit noch als Schnapsidee von Gebi Mair abgetan kommt jetzt, was ich mir damals schon gewünscht habe: ein zentrums- und bahnhofsnahes Backpacker Hostel in Innsbruck. Und deshalb freue ich mich heute einfach riesig.
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